Hongkonger Polizei nahm 53 Personen bei Protesten fest

Bei den Protesten zum Jahrestag der pro-demokratischen Demonstrationen ist es in Hongkong zu Festnahmen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden 53 Personen wegen nicht genehmigter Kundgebungen und Teilnahme an Versammlungen in Gewahrsam genommen. Die Regierung hatte zuvor ein Versammlungsverbot für Gruppen von mehr als acht Personen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus ausgesprochen.

Hunderte Aktivisten waren auf die Straße gegangen, um an den Jahrestag der zu Beginn friedlichen Proteste im Rahmen der Demokratiebewegung zu erinnern. In der Innenstadt des Finanzzentrums wurden Straßen blockiert und die Polizei setze Pfefferspray ein, um die Demonstranten zu zerstreuen. Die Demokratiebewegung erhielt durch das kürzliche verabschiedete nationale Sicherheitsgesetz der chinesischen Regierung neuen Auftrieb. Bürgerrechtler und Demonstranten befürchten einen immer stärkeren Einfluss der chinesischen Regierung und den Verlust der Autonomie Hongkongs.

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