Horx: „Dialog-Stopp beenden“

Der MKV lädt bekannten Zukunftsforscher zum Pennälertag nach Wels

Zukunftsgedanken des Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV/v. l.): Bundesjugendobmann Moritz Mittermann, Landesvorsitzender Rupert Wallinger und Zukunftsforscher Tristan Horx.
Zukunftsgedanken des Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV/v. l.): Bundesjugendobmann Moritz Mittermann, Landesvorsitzender Rupert Wallinger und Zukunftsforscher Tristan Horx. © Engelsberger

Nach einer Corona-Zwangspause lädt der Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) von 3. bis 6. Juni unter dem Motto „Endlich wieder“ zum Pennälertag nach Wels und MKV-Landesvorsitzender Rupert Wallinger rechnet mit rund 4000 Teilnehmern.

„Aufgrund der Verunsicherung durch Covid und auch den Krieg in der Ukraine sind unsere Mitgliedsverbindungen für viele Jugendliche ein Ort der Stabilität“, sagt Walllinger und er freut sich schon auf die Rückkehr zur sozialen Interaktion.

Am Sonntag, den 5. Juni um 14 Uhr wird im Rahmen des MKV-Treffens der Linzer Bischof Manfred Scheuer am Welser Stadtplatz eine Messe zelebrieren.

Beim Pennälertag soll auch der 30 Jahre alte Freundschaftsvertrag mit dem Verband farbentragender Mädchen erneuert werden. „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“, bekräftigt Mittermann diese traditionsreiche Kooperation bei öffentlichen Auftritten sowie bei Aus- und Weiterbildung.

„Miteinander reden“

Beim MKV-Treffen wird Zukunftsforscher Tristan Horx einen Vortrag halten: Der 28-jährige Sprecher der Generation Y sieht bei der jungen Generation ein ungeheures Bedürfnis, sich wieder physisch treffen können.

„Die jüngste Generation ist übrigens die einsamste, nicht wie erwartet die Älteren“, sieht Horx aktuell einen Generationskonflikt, weil nicht mehr miteinander geredet wird. Selbst die digitale Kommunikation funktioniere nicht, weil die Generationen unterschiedliche soziale Kanäle nutzen. „Dieser Dialog-Stopp muss beendet werden!“, sieht Horx ein gesellschaftliches Kommunikationsdilemma, das überwunden gehört, sonst „endet es in einer Revolution“.

„Viele Junge klingen schon wie Pensionäre“, so Horx. Er sieht es als vorrangige Aufgabe von Verbänden wie dem MKV und der Politik, den Austausch unter den Generationen wieder anzukurbeln.

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