„Ilvy“ fand Vermisste

Frau lag unter Sträuchern — Vorm Erfrieren gerettet

Sebastian Kranzlmüller mit seiner „Ilvy“
Sebastian Kranzlmüller mit seiner „Ilvy“ © OÖRK

Die Spürnase von Hündin „Ilvy“ von der Rotkreuz-Suchhundestaffel voestalpine hat einer vermissten Frau möglicherweise das Leben gerettet. Kurz nach 18 Uhr war der Notruf eingegangen.

Die 34-Jährige war seit mehreren Stunden im Raum Maria Neustift (Bez. Steyr-Land) abgängig. Sofort wurde eine Suchaktion gestartet, an der 200 Feuerwehrer und Hundeführer des Roten Kreuzes und der Rettungshundebrigade mit 16 Tieren beteiligt waren.

„In einem dicht bewachsenen und unwegsamen Gelände haben wir sie unter Brombeersträuchern aufgefunden“, ist Hundeführer Sebastian Kranzlmüller stolz auf seine Hündin. Die Frau habe gezittert, sei nicht ansprechbar gewesen, so der 32-Jährige, der bis zum Eintreffen des Gemeindearztes die Erstversorgung übernahm.

Mit Hilfe der Feuerwehrkameraden brachten die Helfer die Patientin zum Rettungsauto, das sie ins Klinikum Steyr brachte. „Die Frau war stark unterkühlt und hätte die Nacht vermutlich nicht überlebt“, erklärt Gemeindearzt Urban Schneeweiß. „Es ist ein unglaublich schönes Gefühl und zeigt, dass sich unser Engagement lohnt“, so Kranzlmüller.

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