LASK will Salzburg ein Haxl stellen

Fußball-Bundesliga: Athletiker rechnen nicht mit nachlassendem Meister

Johannes Eggestein (r.) hat mit drei Toren in zwei Spielen seinen Torriecher wieder gefunden und will das in seinem letzten Heimspiel für den LASK auch gegen Salzburg zeigen.
Johannes Eggestein (r.) hat mit drei Toren in zwei Spielen seinen Torriecher wieder gefunden und will das in seinem letzten Heimspiel für den LASK auch gegen Salzburg zeigen. © APA/Eggenberger

„Darauf sollte man nicht hoffen“, meinte LASK-Trainer Dominik Thalhammer auf die Frage, ob Salzburg am Sonntag (17 Uhr) im Duell in der Paschinger Raiffeisen Arena ob des fixierten Meistertitels ein wenig nachlassen könnte.

„Salzburg ist immer, auch wenn sie ihr Ziel erreicht haben, da gewesen“, weiß Thalhammer. „Wir wollen noch zwei Siege“, stellte dementsprechend auch sein Gegenüber, der mit Saisonende nach Leipzig wechselnde Jesse Marsch, klar.

Nichtsdestotrotz wollen die Athletiker im Kampf um die Europacupplätze gegen Salzburg nach vier erfolglosen Versuchen in dieser Saison und nach sieben Niederlagen gegen den Serienchampion in Folge endlich wieder einmal anschreiben.

„Wir wollen Salzburg ein Haxl stellen, das Spiel in Wolfsberg (4:0/Anm.) gibt uns Antrieb für die kommenden Aufgaben“, so Mittelfeldspieler Lukas Grgic. „Es gilt, fokussiert zu sein und alles reinzuhauen.“

Wichtig sei, aus dem Cupfinale am 1. Mai (0:3) die richtigen Lehren zu ziehen so Thalhammer: „Es ist sehr wichtig, dass wir auch Spielkontrolle und den Ball haben und dann mutige Lösungen finden, das haben wir im Cupfinale zu wenig gemacht.“

Das Fazit des 50-Jährigen: „Wenn wir unsere Leistung wie gegen den WAC hochkonzentriert abrufen, ist auch am Sonntag etwas möglich.“ Und mit Gernot Trauner kehrt auch der Kapitän nach seiner Sperre zurück.

Rapid kann mit einem Sieg Rang zwei fixieren

Doch selbst bei einem Sieg über Salzburg könnte der Kampf um Rang zwei schon am Sonntag entschieden werden. Holt zeitgleich der SK Rapid in Graz gegen Sturm drei Punkte, dann könnten die Oberösterreicher die Wiener nicht mehr überholen.

Denn Letztere würden bei Zählergleichheit vorgereiht, da sie bei der Punkteteilung abgerundet wurden. Die Statistik spricht übrigens klar für den SK Rapid, der gegen Sturm seit acht Matches ungeschlagen ist.

Von Roland Korntner

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