Im Wochenvergleich um 4.000 Arbeitslose mehr

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Diese Woche waren in Österreich 413.241 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) als jobsuchend vorgemerkt, das waren um rund 4.000 mehr als in der Vorwoche (409.356).

Von den aktuell Betroffenen sind 348.354 arbeitslos und 64.887 in Schulung, teilte das Arbeitsministerium am Dienstag mit. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt gibt es damit 71.000 Jobsuchende mehr – das bedeutet eine geringfügig niedrigere krisenbedingte Arbeitslosigkeit als in den Vorwochen (damals 72.000).

Für Anmeldungen zur dritten Phase der Kurzarbeit gibt es laut Arbeitsministerium noch keine belastbaren Zahlen, die Betriebe können noch bis Anfang November Anträge rückwirkend stellen. Die dritte Phase der Kurzarbeit hat mit Oktober begonnen.

Eine Untersuchung des Wifo im Auftrag des Insolvenzentgeltfonds (IEF) kommt zu dem Schluss, dass zwar derzeit die Insolvenzen sinken, dass aber 2021 mit 5.500 bis 5.800 neu eröffneten Insolvenzen zu rechnen sei. Das Wifo-Durchschnittszenario geht von 29.144 Betroffenen bei IEF-Fällen aus, das wäre ein Anstieg um 40 Prozent. Im IEF stehen derzeit 840 Mio. Euro zur Verfügung, wobei heuer, ähnlich wie im Vorjahr, Auszahlungen in der Höhe von 167 Mio. Euro zu erwarten seien und 2021 rund 315 Mio. Euro.

Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) verweist darauf, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit saisonale Effekte spiegle. „Mit der Verlängerung der Kurzarbeit und der Corona-Joboffensive inklusive Arbeitsstiftungen sind wir für die kommenden Monate gerüstet“, so Aschbacher.

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