Immer mehr Tote bei Unwettern in Vietnam

Die seit Wochen andauernden Unwetter in Vietnam fordern immer mehr Todesopfer. Mittlerweile seien 114 Menschen bei Erdrutschen oder Überschwemmungen ums Leben gekommen, während bereits ein neuer Tropensturm das südostasiatische Land ansteuert, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Mehr als 20 Menschen werden in den besonders schwer betroffenen Regionen Zentralvietnams noch vermisst.

Die Regierung hat nun mehr als 650.000 Soldaten und freiwillige Helfer mobilisiert, um das Land für den neuen Sturm “Saudel” zu wappnen, wie der nationale Such- und Rettungsdienst mitteilte. Der Sturm war zuvor über die Philippinen gezogen und ist mittlerweile zu einem Taifun angewachsen.

Die Zerstörungen sind bereits jetzt gewaltig. Drei Tropenstürme mit massiven Regenfällen sind schon nacheinander über Vietnam gezogen. Zahlreiche Straßen sind zum Teil schwer beschädigt, fast 7.500 Hektar Reis- und Getreidefelder sind überflutet, knapp 6.000 Rinder und Hunderttausende Geflügeltiere kamen ums Leben. Meteorologen befürchten, dass “Saudel” neue Sturzfluten und Erdrutsche auslösen könnte.

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