In keinem Land ist die Freude auf den Urlaub größer als in Österreich

Drei Viertel der Österreicher planen einen Urlaub – Während die Sorge um Corona deutlich nachlässt, fürchtet man nun die Inflation

Zum einundzwanzigsten Mal hat das Meinungsforschungsinstitut Ipsos im Auftrag von Europ Assistance 15.000 Konsumenten aus 15 verschiedenen Ländern zu ihrem Reiseverhalten befragt. Die Befragten stammen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Portugal, Tschechien, Belgien, Polen, USA, Kanada, Schweiz, Australien, Thailand und Österreich.

Nach zwei Jahren Pandemie überrascht es nicht, dass die Reiselust zurückgekehrt ist. Die Urlaubsfreude ist in Österreich besonders hoch. Der höchste Wert (42 Prozent) wurde hier zu Lande erreicht. In Polen geben hingegen nur 18 Prozent an, sich auf den Urlaub zu freuen, was auch dem Krieg in der Ukraine und dessen Folgen geschuldet sei.

Auffallend ist, dass die Anzahl der Reisenden in diesem Jahr stark zugenommen hat. Planten im Jahr 2021 noch 57 Prozent der Europäer einen Urlaub, steigt die Zahl in diesem Jahr um 14 Prozentpunkte auf durchschnittlich 71 Prozent. Dieser Wert wird in Österreich mit 75 Prozent sogar noch übertroffen. Von denjenigen, die nicht auf Urlaub fahren, geben 41 Prozent (+ 14 Prozentpunkte zu 2021) an, sich diesen nicht leisten zu können, 26 Prozent wollen auf Grund der jetzigen Situation sparen.

Am liebsten Urlaub im eigenen Land

Werden die Österreicher nach ihrer liebsten Reisedestination befragt, liegt die Alpenrepublik (32 Prozent) auf dem ersten Platz, gefolgt von Italien (29 Prozent) und Kroatien (16 Prozent). Im Vergleich dazu planen 65 Prozent der Italiener und 59 Prozent der Spanier, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen. Was nicht verwundert, denn 60 Prozent der Befragten möchten ans Meer, der Städtetourismus liegt mit 26 Prozent auf dem zweiten Platz.

Corona, Krieg und Inflation machen sich bei aller Freude auf den diesjährigen Sommer dennoch spürbar. Planten die Österreicher im Jahr 2018 noch durchschnittlich 2645 Euro für ihren Urlaub auszugeben, ist dieser Wert seitdem auf 2162 Euro gesunken. Das sind zwar immer noch 357 Euro mehr als der europäische Durchschnitt, es zeigt aber, dass bei der Planung mit mehr Bedacht vorgegangen wird.

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