Indien nimmt Einladung Trumps zu G7-Gipfel an

Auch Indiens Premierminister Narendra Modi hat die Einladung von US-Präsident Donald Trump zum G7-Gipfel angenommen. Während eines Telefonats habe Trump Modi zum Gipfel in den USA eingeladen, erklärte das indische Außenministerium. Die Regierung in Neu-Delhi werde gerne mit den Vereinigten Staaten und anderen Ländern zusammenarbeiten, um den Erfolg des nächsten G7-Gipfels sicherzustellen.

In dem Telefonat hätten die beiden Staats- und Regierungschefs das G7-Treffen, die Coronavirus-Pandemie, das militärische Patt an der Grenze zwischen Indien und China und die Notwendigkeit von Reformen in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erörtert.

Trump will den Gipfel der sieben führenden Industrienationen um Russland, Australien, Südkorea und Indien erweitern. Die gegenwärtige Zusammensetzung sei völlig veraltet, argumentierte der US-Präsident. Er habe nicht den Eindruck, dass die G7 gut vertrete, was in der Welt vor sich gehe. Ob die Erweiterung der Gruppe dauerhaft sein soll, hatte Trump offengelassen. Neben den USA gehören ihr Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada und Japan an.

Zuvor hatte bereits Australien bekanntgegeben, der Einladung Trumps für das von Ende Juni auf September verlegte geplante Zusammenkommen in Camp David zu folgen.

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