Infineon steigert Gewinn deutlich

Chipmangel befeuert Geschäft – Weiterer Mitarbeiteraufbau in Linz

In Linz betreibt Infinoen sein Kompetenzzentrum für Hochfrequenztechnologien.
In Linz betreibt Infinoen sein Kompetenzzentrum für Hochfrequenztechnologien. © Infineon

Die Österreich-Tochter des deutschen Halbleiterkonzerns Infineon konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Gewinn deutlich steigern. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 84 Prozent, der Umsatz legte um ein Viertel zu.

Der Chip-Konzern rechnet mit weiterhin hoher Nachfrage nach Halbleitern und baut seine Produktion massiv aus: In den kommenden fünf Jahren sollen die Kapazitäten für die 300-mm-Dünnwafer-Technologie um das Achtfache erweitert werden, so Technik-Vorstand Thomas Reisinger.

Die Kapazitäten für neue Materialien für Halbleiter werden um das Sechsfache erweitert. Villach ist das Kompetenzzentrum des Konzerns für die neuen Halbleitermaterialien Siliziumkarbid und Galliumnitrid.

Mitarbeitersuche in Linz

Neben der wichtigen Produktion in Villach hat Infineon in den vergangenen Jahren in Linz ihr Kompetenzzentrum für Hochfrequenztechnologien, die in der Mobilkommunikation sowie im Mobilitätsbereich (Radarchips für Fahrassistenzsysteme) verwendet werden, aufgebaut.

In diesem Bereich ist Infineon mit 250 Millionen verkaufter 77GHz Radarchips Weltmarktführer. Aktuell beschäftigt man knapp 190 Mitarbeiter am Standort, 14 weitere Stellen sind ausgeschrieben. Gefragt sind die Fachrichtungen Elektronik, Mechatronik sowie Informationstechnologie.

Österreichweit sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei Infineon im vergangenen Jahr um 4 Prozent gestiegen und machen nun mit 516 Mio. Euro 13 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Ein Fünftel der F&E-Beschäftigten im ganzen Konzern arbeitet in Österreich.cs

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