Inflation bremste sich deutlich ein

Auf Zwei-Jahres-Tief: Teuerung ging im Februar auf 1,5 Prozent zurück

Obwohl die Inflation weiter zurückgeht, bleiben jedoch gerade die Mieten Preistreiber im Februar.
Obwohl die Inflation weiter zurückgeht, bleiben jedoch gerade die Mieten Preistreiber im Februar. © APA/Georg Hochmuth

Die Teuerung in Österreich ist im Februar weiter zurückgegangen: Nach 1,8 Prozent im Jänner lag die Inflationsrate im zweiten Monat des Jahres bei 1,5 Prozent – das war der niedrigste Wert seit Dezember 2016.

Bedeutendste Preistreiber waren Verteuerungen für Wohnung, Wasser und Energie (um 2,8 Prozent) sowie Besuche in Restaurants und Hotels (plus 2,7 Prozent). Merkliche Preisrückgänge gab es hingegen bei Flugtickets (minus 18,9 Prozent) sowie bei Notebooks und Tablets (minus 9,6 Prozent). Das geht aus Berechnungen der Statistik Austria von gestern hervor. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Schnitt um 1,1 Prozent und damit unterhalb der allgemeinen Inflationsrate.

Die Preise von Gemüse stiegen allerdings um 5,4 Prozent, Fleisch war um 1,8 Prozent teurer und für Brot und Getreideerzeugnisse war um 1,3 Prozent mehr zu bezahlen. Milch, Käse und Eier kosteten um 0,3 Prozent mehr, die Obstpreise fielen hingegen um 5,1 Prozent.

Während sich der tägliche Einkauf nur ganz leicht verteuerte, stieg der wöchentliche Einkauf um 1,7 Prozent. Unter den stärksten Preistreibern waren im Februar Wohnungsmieten (plus 3,3 Prozent), Dieseltreibstoff (plus 4,2 Prozent) und Zigaretten (plus 2,6 Prozent).

Für feste Brennstoffe stiegen die Preise um sieben Prozent, für Heizöl um 8,4 Prozent und für Fernwärme um 2,2 Prozent. Die Ausgaben für Freizeit und Kultur stiegen im Schnitt um 1,4 Prozent.