Innviertler als Opfer von Betrügerin aus Dominikanischer Republik

42-Jährige soll Konto von 69-Jährigem aus dem Bezirk Braunau geplündert haben – Gesuchte Verdächtige in Italien verhaftet

Rund ein Jahr, nachdem ein Mann aus dem Bezirk Braunau Anzeige erstattet hatte, weil ihn eine Bekannte aus der Dominikanischen Republik wiederholt bestohlen haben soll, klickten jetzt die Handschellen für die Frau. In Italien, wohin sie geflüchtet war. Sie wurde bereits nach Österreich ausgeliefert.

Im Juli 2021 hatte der 69-jährige Innviertler den Polizeiposten in Braunau aufgesucht und geschildert, dass er bereits seit 2015 immer wieder betrogen und bestohlen worden sei.

Die Bekannte würde sich zudem unter einer Scheinidentität in Europa aufhalten. Den Polizisten gelang es in der Folge, die Identität der Beschuldigten zu klären. Es handelt sich um eine 40-Jährige aus der Dominikanischen Republik.

Fünfstelligen Betrag behoben

Wie sich herausstellte, behob sie in den Jahren 2021 und 2022 einen fünfstelligen Eurobetrag vom Konto des Geschädigten. Weiters tätigte sie auch mehrere Online-Bestellungen mit der Bankomatkarte des Opfers und ließ sich die bestellten Waren an eine Adresse in Italien liefern.

Nach Feststellung der Identität der Beschuldigten wurde vom Landesgericht Ried ein internationaler Haftbefehl erlassen. Der jetzt offenbar erfolgreich war. Die Frau wurde am 28. Juli in Mailand festgenommen und nach Österreich ausgeliefert, wo sie über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Ried eingeliefert wurde.

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