Innviertler Drogenlenker warf während Fahrt Sachen auf Polizeiautos

Ein 33-jähriger Autofahrer aus dem Innviertel hat in der Nacht auf Samstag mit spektakulären Aktionen versucht, vor der Polizei zu entkommen.

Der Mann war im bayrischen Pocking nahe der Staatsgrenze vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und raste mit den deutschen Beamten an seinen Fersen nach Oberösterreich. Immer wieder bremste er heftig ab und fuhr Schlangenlinien, um die Beamten abzudrängen. Aus dem Seitenfenster warf der Mann Gegenstände auf seine Verfolger.

Immer wieder kam es bei der rasanten Flucht zu gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Einer der aus dem Autofenster geworfenen Sachen traf die Windschutzscheibe eines deutschen Streifenwagens, beschädigte diese aber nicht.

Etwa 20 Minuten später hielt der 33-Jährige Türke aus dem Bezirk Schärding im Gemeindegebiet von Polling im Innkreis (Bezirk Braunau) sein Auto an und flüchtete zu Fuß durch ein Feld. Einer der deutschen Polizisten sprintete schneller und fixierte den Flüchtigen am Boden. Wenig später kamen die österreichischen Kollegen dazu und nahmen den Mann fest.

Der 33-Jährige leistete keinen Widerstand. Laut Polizeibericht schien er massiv beeinträchtigt zu wirken, ein angeordneter Drogentest verlief positiv auf gleich mehrere illegale Substanzen. In seinem Pkw fanden sich Cannabis und die synthetische Droge Crystal Meth sowie teils als gestohlen gemeldete tschechische und deutsche Kennzeichen. Dazu hatte er noch zahlreiche leere Kanister, Schläuche und Pumpen im Wagen, die massiv nach Sprit rochen. Der 33-Jährige wurde wegen mehrerer Delikte der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angezeigt. Zudem erfolgten zahlreiche Anzeigen wegen Verwaltungsübertretungen an die Bezirkshauptmannschaft Braunau.

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