Innviertler Wintersteiger AG ist wieder auf Wachstumskurs

Maschinenbauer übernimmt Mehrheit an deutscher Heermann GmbH

In der Sparte Sports stellt Wintersteiger Skischleifmaschinen für die Wintersportindustrie her.
In der Sparte Sports stellt Wintersteiger Skischleifmaschinen für die Wintersportindustrie her. © Wintersteiger

Der Innviertler Maschinenbauer Wintersteiger AG ist wieder auf Wachstumskurs. Nachdem der Umsatz im Geschäftsjahr 2020 um rund ein Viertel auf 133 Millionen Euro eingeknickt ist, kletterte er 2021 wieder auf rund 160 Millionen Euro.

2022 werden über 180 Millionen Euro erwartet, was „auf einen sehr guten Auftragsstand zurückzuführen ist“, wie Firmensprecher Franz Gangl zum VOLKSBLATT sagt.

Am Donnerstag hat Wintersteiger den Erwerb der Mehrheit an der deutschen HEMA GmbH (50 Mitarbeiter, 8,5 Millionen Euro Umsatz) bekanntgegeben, der die Rieder künftig im Bereich Bandsägen verstärkt. Wintersteiger ist in den Sparten Seedmech, Sports, Woodtech und Metals tätig.

Kunden in 130 Ländern

Zu Metals gehört die deutsche Kohler GmbH, die Richttechnik-Maschinen für die Autoindustrie produziert. „Kohler hat die Krise der Fahrzeughersteller besonders gespürt,“ sagt Gangl. Mittlerweile sei aber auch hier der Auftragsstand wieder gut. Insgesamt hat Wintersteiger nun acht Standorte. Größter ist Ried mit 600 der 1200 Beschäftigten.

Geliefert wird in 130 Länder (Exportquote 90 Prozent). Produziert werden u.a. Sämaschinen für die Landwirtschaft, Holzschleifmaschinen für Möbelindustrie und Tischlerbetriebe sowie Skischleifmaschinen für Wintersportindustrie bzw. Skiverleiher. Dieser Bereich hat im Winter 2019/20 coronabedingt ausgelassen (ausgenommen USA), mittlerweile läuft er aber „wieder überall sehr gut“.

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