Inspiriert durch Olympia

TopTalent 2018: Badminton-Spieler Luca Froschauer geht mit der Startnummer 6 ins Rennen

Mit dem Badminton-Schläger in der Hand ist der ehrgeizige Luca Froschauer nur ganz schwer zu bändigen. Das zeigt er Woche für Woche bei nationalen und internationalen Turnieren. © Sportmediapics/ Manfred Binder

Von Christoph Gaigg

London 2012, Wembley Arena. Es läuft das Olympische Badminton-Turnier. Was die Protagonisten wohl nicht wissen: Mit ihren packenden Duellen wecken die Superstars gerade die Begeisterung eines fast elfjährigen Burschen aus Haid. Von den Beobachtungen aus dem TV inspiriert, testete der junge Luca im Garten des Cousins seine neue Leidenschaft über ein aufgestelltes Federballnetz. „Da hatte ich das erste Mal einen Schläger in der Hand“, erzählt Froschauer. Ein paar Wochen später schloss er sich der Badminton-Mannschaft der Askö Traun an.

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Sechs Jahre später darf sich der BORG-Schüler Bundesliga-Meister nennen. Ein Jahr nach dem Vizemeistertitel errang der Youngster mit den Traunern die ersehnte Siegestrophäe. „Es war ein extrem geiles Gefühl“, erinnert sich der 17-Jährige mit Freuden daran.

Die meiste Zeit verbringt Froschauer allerdings nicht im Verein, sondern auf dem Trainingsfeld im BORG und bei Turnieren. 15 bis 20 Bewerbe bestreitet Luca im Jahr, fünf bis sechs Mal pro Woche wird trainiert. Da bleibt selbst für die Freundin aus Klagenfurt nur wenig Zeit. „Ich bin sehr ehrgeizig“, sagt Froschauer über sich selbst. Letztlich muss alles dem großen Ziel untergeordnet werden: Olympia. Vielleicht lässt sich dann ja gleich der nächste Youngster inspirieren.

Und warum wird das Badminton-Ass heuer TopTalent? „Einerseits wegen meiner gezeigten Leistungen, andererseits hoffe ich, dass Badminton dadurch mehr Aufmerksamkeit erreichen kann.“ Luca wird am Samstag auch auf Life Radio (11.40) vorgestellt.

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