Interesse am neuen „Vorzeigehaus“

Bezirksseniorenzentrum Eggelsberg wird am 15. September offiziell eröffnet

Beim BSZ Eggelsberg wird man schon mit Kunst empfangen: SHV-Obmann Georg Wojak und SHV-Geschäftsführerin Karin Altmüller flankieren die Säule mit dem vom Linzer bildenden Künstler Johann Jascha entworfenen Schriftzug.
Beim BSZ Eggelsberg wird man schon mit Kunst empfangen: SHV-Obmann Georg Wojak und SHV-Geschäftsführerin Karin Altmüller flankieren die Säule mit dem vom Linzer bildenden Künstler Johann Jascha entworfenen Schriftzug. © Ebert

Zwar ist das neue Bezirksseniorenzentrum (BSZ) Eggelsberg (Bezirk Braunau) noch gar nicht offiziell eröffnet, aber neugierig hat es schon gemacht — nämlich eine Seniorenbund-Ortsgruppe aus dem Bezirk, die dem Heim schon eine Stippvisite abgestattet hat. Gelegenheit, sich das „Vorzeigehaus“ — so Bezirkshauptmann und SHV-Obmann Georg Wojak — anzusehen, gibt es auch am 15. September beim Tag der offenen Tür ab elf Uhr, da wird das BSZ von LH Thomas Stelzer auch offiziell eröffnet.

Seit April ziehen die Bewohner ein, aktuell sind 27 der 80 Betten belegt. Das Problem sei nicht die Nachfrage nach Heimbetten — aktuell gebe es im SHV Braunau kaum freie Betten, so Wojak —, sondern die Personalsuche, so SHV-Geschäftsführerin Karin Altmüller, die derzeit das BSZ auch leitet. Das sei vor Abschaffung des Pflegeregresses anders gewesen, da haben man 50 freie Betten im Bezirk gehabt, zeigt Bezirkshauptmann Wojak auf. Die Abschaffung des Regresses schlage sich für den SHV mit rund zwei Millionen Euro zu Buche — und zwar trotz der Entschädigung durch den Bund.

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Geboten wird im BSZ Eggelsberg auch Tagesbetreuung und Kurzzeitpflege, zudem können die Bewohner des benachbarten Betreuten Wohnens zum Essen ins Seniorenzentrum kommen.

Eines wurmt übrigens sowohl Wojak als auch Altmüller: Übereinstimmend konstatieren sie, dass zwar die Heimbewohner selbst sehr zufrieden sind, man sich aber für die Mitarbeiter „mehr Wertschätzung“ seitens der Angehörigen wünsche.