Intersport besser als vor Corona

Sportartikelhändler erzielt im 1. Halbjahr 325 Millionen Euro Umsatz

Intersport-Chef Thorsten Schmitz sieht die Teuerung „kaum als Problem“, weil Kunden bereit seien, für Qualität mehr zu zahlen.
Intersport-Chef Thorsten Schmitz sieht die Teuerung „kaum als Problem“, weil Kunden bereit seien, für Qualität mehr zu zahlen. © Intersport

Sportartikelhändler Intersport hat im ersten Halbjahr 2022 325 Millionen Euro umgesetzt und liegt damit zwölf Prozent über dem Vor-Corona-Wert aus 2019.

Laut Geschäftsführer Thorsten Schmitz sei Menschen „die Bedeutung von Bewegung in der Natur durch Corona erst richtig bewusst geworden“, woraus er sich den Boom erklärt.

Intersport setzt trotz Verdoppelung des Online-Geschäfts weiter auf den stationären Handel, weil die Kunden „den Service und die persönliche Beratung schätzen“, so Schmitz am Mittwoch bei der Präsentation der Halbjahreszahlen. Zudem gebe es gewisse Produkte nur stationär.

Boom bei Online-Käufen

Das Online-Geschäft boomt, bewege sich aber im einstelligen Prozentbereich bezogen auf den Umsatzanteil – „allerdings am Sprung zur Zweistelligkeit.“

Intersport hat in Österreich 104 Händler mit 280 Standorten. Es werden einige hundert Mitarbeiter bei Händlern und in der Zentrale gesucht, so Schmitz. Derzeit beschäftigt Intersport 4000 Mitarbeiter. Die Lieferketten habe man im Griff, „weil wir mehr Ware disponiert und zu volle Lager in Kauf genommen haben.“

Man habe auch bereits in die Verfügbarkeit für die kommende Frühjahrssaison investiert. Die Teuerung ist für Schmitz „kaum ein Problem“, weil die Kunden bereit seien, „für Qualität, Service und Beratung einen etwas höheren Preis zu zahlen.“

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