Intersport hofft noch auf gutes Wintergeschäft

Nach ersten Schneefällen lief Online-Geschäft im Lockdown gut an

Bei Intersport und seinen Händlern hofft man auf eine gute Wintersaison und ein baldiges Lockdown-Ende.
Bei Intersport und seinen Händlern hofft man auf eine gute Wintersaison und ein baldiges Lockdown-Ende. © Intersport

Der Wintereinbruch lässt bei der Intersport-Austria-Gruppe mit Zentrale in Wels und 104 Händlern mit ihren über 280 Standorten trotz Lockdown die Hoffnung auf eine gute Verkaufssaison aufkeimen.

Guter Online-Start im Ski-Bereich

Das erste Adventwochenende habe eine digitalen Run auf Wintersportartikel wie Ski, Tourenski, Schneeschuhe, Bobs und Schlitten gebracht, hieß es am Montag in einer ersten Zwischenbilanz.

„Die Begeisterung der Österreicher für das Skifahren und Tourengehen ist ungebrochen und wir sind überzeugt, dass uns ein toller Winter bevorsteht. Dass die Österreicher heiß auf Skifahren und Bergerlebnisse auch im Winter sind, hat uns das erste Adventwochenende gezeigt“, erklärte Intersport-Geschäftsführer Thorsten Schmitz.

Man blicke also vorsichtig optimistisch in die Zukunft, dennoch müsse bald wieder aufgesperrt werden, wurde am Montag betont. Denn das Online-Geschäft mache nur 15 Prozent des Umsatzes aus, der ohne Lockdown gemacht werde. Die Verluste würden also bei weitem nicht wettgemacht, sondern es trage nur dazu bei, sie kleiner zu machen, argumentiert Schmitz: „Sonst müssten die Geschäfte ja gar nicht mehr aufsperren.“

Beratung vor Ort

Gerade in der Sportbranche sei die persönliche Beratung wichtig. Deshalb sei es alternativlos, dass ab dem 13. Dezember die Geschäfte wieder geöffnet seien – auch in Oberösterreich, wo der Lockdown vorerst bis 17. Dezember geplant ist, so der Intersport-Geschäftsführer. Ansonsten gebe es von dort einen Shoppingtourismus nach Salzburg, Niederösterreich und Bayern, warnt er vor weiteren Verlusten.

Weitere Hilfen nötig

Die Intersport-Verantwortlichen betonten auch, dass die wirtschaftliche Situation ihrer Händler weiterhin nicht rosig ist. Es gebe Zahlungsaufschübe, überdies wären bei den staatlichen Hilfen Nachbesserungen notwendig, etwa bei Umsatzersatz und Ausfallbonus, ebenso brauche es europäische Tourismus-Regelungen.

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