Inventar des insolventen oö. Fensterherstellers Wick wird versteigert

Nach dem Scheitern des Sanierungsplans des insolventen oö. Fensterherstellers Wick Fenster & Sonnenschutz GmbH mit Sitz in Vorchdorf wird am 9. Dezember die gesamte Fensterfertigung – von Sägelinien bis zu Zehntausende Schrauben – versteigert.

Ziel sei es, dass danach das Gelände komplett leer sei. Sowohl Firmen als auch Privatpersonen können an der Versteigerung teilnehmen, informierte die Auktionsplattform aurena am Dienstag in einer Aussendung.

Bereits Mitte Juli war die Liegenschaft an einen branchenfremden Investor verkauft worden. Davon ausgenommen war der Bereich Sonnenschutz. Der zu Wick gehörende Produzent Kosmos wurde zuvor vom oberösterreichischen Fensterbauer Actual übernommen. Somit blieben rund 80 der insgesamt 314 Arbeitsplätze erhalten.

Über 1.100 Positionen der einstigen Fensterproduktion kommen nun online auf aurena.at unter den Hammer. Wer sich einen Überblick über das Angebot verschaffen möchte, hat laut Aussendung die Möglichkeit, am 7. Dezember von 13 bis 16 Uhr – vorbehaltlich der Covid-19-Bestimmungen – die Waren auf dem Betriebsgelände zu besichtigen.

Ende Februar hatte Wick Insolvenz angemeldet. Die Passiva haben sich Schätzungen zufolge auf rund 10,5 Mio. Euro belaufen.

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