Investitionen in Landwirtschaft: Großteil bleibt in der Region

15 Mio. Euro aus dem Oberösterreich-Plan sollen Bauern unterstützen

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Eine wichtige Überbrückungshilfe für die heimischen Bauern hat das Land OÖ beschlossen.

Rund 15 Mio. Euro aus dem 1,2 Mrd. starken Oberösterreich-Plan werden für die Landwirtschaft bereitgestellt, konnte am Mittwoch von Landeshauptmann Thomas Stelzer, Agrarlandesrat Max Hiegelsberger und oö. Landwirtschaftskammerpräsidentin Michaela Langer-Weninger den Bauern zugesichert werden.

Frist war fällig

Die Zeit war reif dafür: Nach dem Antragsstopp für die Förderung landwirtschaftlicher Investitionen am 31. Dezember 2019 hätten erst nach Ablauf der beiden Übergangsjahre und dem Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Agrar-Politik (GAP) ab 1. Jänner 2023 neue Anträge genehmigt werden können. Diese äußerst schwierige Situation sei nun mithilfe des Oberösterreich-Plans abgewendet worden, wurde betont.

Das sei auch ein Wirtschaftsmotor für die Region, wurde am Mittwoch klargestellt. Der Großteil der getätigten Investitionen würde Betriebe im Umfeld zu Gute kommen, wird der Vorteil für die Region hervorgehoben. Der Schwerpunkt der Investitionsförderung wird auf baulichen Investitionsvorhaben und Mechanisierungen zur Verringerung der Feinstaubbelastung liegen.

Zusätzlich ist – aufgrund fehlender EU-Beschlüsse ab 1. Februar 2021 – die Erhöhung der Fördersätze für tierfreundliche Stallhaltungen und Sektoren mit geringer Selbstversorgung, wie etwa im Putenbereich, vorgesehen. Auch das bodennahe Ausbringen des Wirtschaftsdüngers soll unterstützt werden.

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„Gerade die Corona-Pandemie hat allen unmissverständlich vor Augen geführt, wie wichtig eine starke Landwirtschaft und unsere regionale Versorgung mit Lebensmitteln sind“, hob Landeshauptmann Stelzer nochmal hervor.

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