Ischgl-Ermittlungen werden noch „eine Weile“ dauern

Das Ermittlungsverfahren in der Causa rund um das Corona-Krisenmanagement in Ischgl wird sich wohl noch länger ziehen. Es wird noch „eine Weile“ dauern, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Thomas Willam am Freitag zur APA.

Dass bereits gegen konkrete Personen ermittelt werde, wollte Willam vorerst nicht bestätigen. Es stimme, dass die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren führe.

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„Mehr werden wir dazu aber nicht sagen“, betonte der Sprecher. Man wolle sich durch eine vorzeitige Bekanntgabe von Informationen das Ermittlungsverfahren nicht selbst schwieriger machen.

Derzeit sei man immer noch dabei, Informationen zu sammeln. Das Durchlesen der Akten sei sehr zeitintensiv, man würde aber mit Hochdruck daran arbeiten. „Wichtiger, als schnell zu sein, ist für uns aber, dass es qualitätsmäßig passt“, betonte Willam. Derzeit sei alles noch „im Fluss“, deshalb könne man auch keine Prognose abgeben, wie lange die Ermittlungen noch dauern werden.

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Die Untersuchungen der Expertenkommission unter dem Vorsitz des ehemaligen Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes (OGH), Ronald Rohrer, die bis Mitte Oktober vorliegen sollen, seien von den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen jedenfalls völlig unabhängig zu sehen. Man stehe zwar schon im Austausch und teile sich gegenseitig auch relevante Ermittlungsergebnisse mit, sagte Willam. Man würde seitens der Staatsanwaltschaft aber nicht zwingend auf den fertigen Abschlussbericht warten.

Laut einem unbestätigten Bericht der „Tiroler Tageszeitung“ sollen bereits Ermittlungen gegen konkrete Personen eingeleitet worden sein. Betroffen davon seien demnach der Landecker Bezirkshauptmann Markus Maaß, sein Stellvertreter und der Ischgler Bürgermeister Werner Kurz.

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