Islamisten griffen Militärbasis in Somalia an – Viele Tote

Die islamistische Terrorgruppe Al-Shabaab in Somalia hat eine Militärbasis der Friedensmission der Afrikanischen Union angegriffen und nach eigenen Angaben Dutzende dort stationierte burundische Soldaten getötet. Ein Selbstmordattentäter hätte mit einer Autobombe den Eingang zur Militärbasis im Dorf Elbaraf in der Middle Shabelle Provinz aufgesprengt, bestätigte ein hochrangiger somalischer Militärbeamter, Mubarak Mohamed, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Anschließend hätten schwer bewaffnete Kämpfer die Basis gestürmt. Es sei zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Eine Opferzahl sei noch nicht bekannt, sagte Mohamed. Al-Shabaab bekannte sich über den Radiosender Andalus zu dem Anschlag.

Das am Horn von Afrika gelegene Somalia mit rund 16 Millionen Einwohnern wird seit Jahren durch Anschläge der Terrorgruppe erschüttert. Al-Shabaab kontrolliert weite Teile des Südens und der Zentralregionen. Die Terrorgruppe verübt immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte und Zivilisten. Die AU hat etwa 22 000 Soldaten aus Burundi, Uganda, Kenia, Äthiopien und Dschibuti in Somalia stationiert.

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