Ismael rotierte zum dritten Sieg und damit auch zum LASK-Startrekord

Gewann als erster LASK-Trainer die ersten drei Bundesligaspiele

Ganz in Rot durfte der stark rotierende LASK über einen 1:0-Erfolg bei der Admira jubeln.
Ganz in Rot durfte der stark rotierende LASK über einen 1:0-Erfolg bei der Admira jubeln. © APA/Keystone/Bieri

Von Roland Korntner

Der LASK schwimmt weiter auf der Erfolgswelle und Trainer Valerien Ismael macht bisher alles richtig. Dabei mussten die Fans der Athletiker am Samstag gegen die Admira, egal ob mitgereist in die Südstadt oder vor den TV-Schirmen, zunächst wohl ganz genau schauen. Zum einen, weil die Athletiker ganz in rot aufs Feld liefen.

Zum anderen, weil der Coach die Mannschaft im Vergleich zum erfolgreichen Champions-League-Quali-Auftritt in Basel (2:1) gleich an sechs Positionen verändert hatte.

Anstelle des verletzten Ramsebner, der mit einem Sehnenriss im Oberschenkel länger ausfällt, weshalb die Linzer ev. auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden, rückte nicht wie in Basel Pogatetz, sondern der Ex-Admiraner Wostry in die Elf.

Im Mittelfeld ersetzten Frieser, Müller und Schnegg die Herren Ranftl, Holland und Renner, im Angriff kamen Sabitzer und Raguz anstelle von Tetteh und Klauss in die Anfangsformation. Trotzdem kontrollierten die Athletiker über weite Strecken das Geschehen und waren sie gefährlicher, als die Niederösterreicher.

Das Goldtor gelang mit Valentino Müller (nach Assist von Goiginger) einem der Profiteure der Rotation. „Das Match in Basel hat sehr viel Kraft gekostet, die Mannschaft war sehr müde, ich musste viel rotieren“, freute sich Cheftrainer Ismael, der als erster LASK-Übungsleiter überhaupt seine ersten drei Bundesliga-Matches gewinnen konnte. Eine gelungene Generalprobe für das Europacup-Retourspiel am Dienstag in Linz gegen Basel.

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