Israelische Firma will Luftfahrt in den Städten revolutionieren

Urban Aeronautics sucht dazu auch Partner wie etwa FACC

LH Stelzer beim Besuch in Yavne nahe Tel Aviv, wo die Firma „Urban Aeronautics“ neuartige Mehrzweckflugzeuge entwickelt.
LH Stelzer beim Besuch in Yavne nahe Tel Aviv, wo die Firma „Urban Aeronautics“ neuartige Mehrzweckflugzeuge entwickelt. © Land OÖ/Mayrhofer

Nicht nur in Oberösterreich gibt es Bestrebungen, die angespannte Verkehrssituation in Ballungszentren wie Linz durch „Lufttaxis“ wie jene der Firma FACC und ihrem chinesischen Partner EHang zu entspannen.

In Yavne nahe Tel Aviv entwickelt „Urban Aeronautics“ Mehrzweckflugzeuge ohne freiliegende Rotoren, die in der Lage sind, in der Stadt zu fliegen und Arbeiten durchzuführen. Etwa Instandhaltungsarbeiten an Stromleitungen oder Inspektionen an Brücken oder für den innerstädtischen Taxidienst. Auch Rettungseinsätze aus brennenden Hochhäusern oder in alpiner Lage sind möglich.

Laut Gründer und Firmenchef Rafi Yoeli, benötigen die 1,5 Tonnen schweren Gefährte nur ein Fünftel des Platzes eines Helikopters und erreichen eine Geschwindigkeit von 270 km/h bei einer Reichweite von 150 Kilometer. Hinsichtlich der geplanten Markteinführung der zwischen drei und fünf Millionen Dollar teurer Mehrzweckflugzeuge im Jahr 2023 sucht „Urban Aeronautics“ noch strategische Partner wie den oberösterreichischen Flugzeugzulieferer, wobei Christoph Schöndorfer von der FACC Operations GmbH mit den Israelis in Kontakt bleiben will.

Für Landeshauptmann Thomas Stelzer könnten die Flugzeuge irgendwann in den Ballungsräumen eine Verkehrslösung darstellen. Deshalb sei es aus oberösterreichischer Sicht gut, wenn man bei dieser Entwicklung dabei ist.

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