Italien will europäischen Touristen die Einreise erleichtern

Italien will europäischen Touristen die Einreise erleichtern. Tourismusminister Massimo Garavaglia urgiert, dass Touristen mit einem weniger als 72 Stunden alten PCR-Test ins Land einreisen dürfen.

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Derzeit muss der Test weniger als 48 Stunden alt sein, was vielen Urlaubern Unannehmlichkeiten bereite, sagte der Minister laut Medienangaben. Mit einer verlängerten Saison hofft Italien, seine Gäste und damit auch die Einnahmen wieder zurückzugewinnen.

Ausländische Touristen, die längere Zeit in Italien bleiben, sollen vor Ort die zweite Impfdosis erhalten können, betonte Garavaglia. Die Regionen seien zudem in der Lage, auch Urlauber aus dem Ausland zu immunisieren, die darum bitten.

Dank einer Verlängerung der Tourismussaison und der voranschreitenden Impfkampagne hofft Italien, „mindestens ein Drittel“ der 27 Milliarden Euro, die der Sektor aufgrund der Pandemie verloren hat, zurückzugewinnen, sagte Garavaglia. Er zeigte sich überzeugt, dass der Besucherstrom nach Italien in diesem Sommer wieder stark wachsen wird.

„Die Verlängerung der Tourismussaison und ihre Organisation dank digitaler Technologie ermöglicht es, die Besucherströme zu verwalten und besser zu regeln“, so Garavaglia. Damit soll Touristen Gedränge beim Besuch von Monumenten und Museen erspart bleiben.

Der Fremdenverkehr ist für Italiens Wirtschaft ein wesentlicher Sektor. Vor Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 machte er 13 Prozent von Italiens Bruttoinlandprodukt (BIP) aus.

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