„It’s still a Subaru“

Das zweite E-Auto von Subaru hört auf den Namen Solterra – denn der erdige, kantige Crossover soll ja seinen Passagieren die Sonnenseiten des E-Auto-Fahrens zeigen. Und zwar mit den gewohnten Subaru-Attributen Verlässlichkeit, Platz, Robustheit und natürlich Allrad.

Womit man Subaru verbindet: Japan. Stimmt. Symmetrischer Allradantrieb. Auf jeden Fall. Boxermotor. Ehrensache! Rallyesport. Unbedingt! E-Mobilität? Nein.

Aber das soll sich ändern. Mild-Hybride haben die Japaner mittlerweile seit 2020 im Programm und jetzt steht auch das zweite batterieelektrische Fahrzeug der Marke in den Startlöchern, der Solterra. Aber warum zweites E-Auto?

Nun: Subaru präsentierte bereits 2003 ein 54 PS starkes Mini-E-Auto mit hundert km/h Spitze und 80 Kilometern Reichweite. Der Akku des R1e konnte binnen 30 Minuten von null auf 80 Prozent geladen werden; letzteres sind Werte die man auch heute – 19 Jahre später – bei E-Auto-Daten liest.

So: Und wie schauen die Daten nun beim Solterra aus? 4,69 Meter lang, 2,85 Meter Radstand, 441 Liter Kofferraumvolumen, von null auf hundert in 6,9 Sekunden sowie ein 477 Kilogramm schwerer Akku mit 71,4 Kilowattstunden (kWh) Kapazität, der bis zu 464 Kilometer Reichweite (wenn der Solterra auf 18-Zöllern steht) garantiert. Gleichstromladen schafft der Solterra mit bis zu 150 Kilowatt. Angetrieben wird der geländetaugliche Crossover von einem Motor-Duo, das 218 PS und 336 Newtonmeter bereitstellt.

Und Stichwort Duo: Der Solterra ist eine Kooperation mit Toyota, die ungefähr zeitgleich im Spätsommer den baugleichen bZ4X auf den Markt bringen. Bei der 50:50-Zusammenarbeit, wie die Subaru-Ingenieure im italienischen Vaiano bei einem ersten Kennenlernen mit dem Auto mehrmals betonen, brachte Toyota den Antriebsstrang ein; von Subaru stammen die Allradkompetenz sowie wesentliche Sicherheitsfeatures. Diese nehmen bei Subaru traditionell einen hohen Stellenwert ein „It’s still a Subaru“, hört man also ziemlich oft.

© Subaru

Außerdem ziele man auf eine andere Zielgruppe ab. Die typischen Subarukäufer legen nämlich Wert auf Robustheit, Verlässlichkeit, Allrad und Sicherheitsfeatures. All das biete der Solterra, etwa dank erweitertem X-Mode.

Das Aussehen des bulligen Crossovers mit seinem hexagonalen, geschlossenen Grill, den beplankten Radkästen und den 210 Millimetern Bodenfreiheit ist jedenfalls markentypisch. Die ersten Fahreindrücke in Sachen Sicherheit, Lenkung, Stabilität und Offroad-Eigenschaften zeigen, dass die Ingenieure ein verlässliches, durch fast nichts aus der Ruhe zu bringendes Auto auf die Beine gestellt haben. „It’s still a Subaru“, gilt somit auch für den Solterra – nur elektrisch halt.

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