IWF schließt Prognosesenkung nicht aus

Der Internationale Währungsfonds (IWF) schließt angesichts der Coronavirus-Pandemie eine Senkung seiner Wirtschaftsprognosen nicht aus. IWF-Chefin Kristalina Georgiewa sagte bei einer Online-Veranstaltung, die jüngsten Wirtschaftsdaten vieler Länder lägen noch unter den bereits pessimistischen Schätzungen des Fonds, die für dieses Jahr von einem Schrumpfen der Wirtschaft von drei Prozent ausgehen.

“Ohne sofortige medizinische Lösungen könnten sich für einige Volkswirtschaften leider noch ungünstigere Szenarien ergeben”, sagte Georgiewa. Auf den Prognosen laste die Unsicherheit über die Entwicklung des Coronavirus. Der IWF geht zwar von einer teilweisen Erholung im kommenden Jahr aus, warnt aber auch davor, dass die Auswirkungen je nach Verlauf der Pandemie auch schlimmer sein könnten. Georgiewa mahnte zudem die USA und China an, den Handelskonflikt nicht wieder aufflammen zu lassen.

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