Meinung

von Christian Haubner

Ja zum Grenzschutz

Kommentar über politische No-Go's.

Ohne Zweifel spielen sich menschliche Dramen an der Grenze zwischen Belarus und Polen ab. Darüber hinaus handelt es sich aber auch um einen handfesten politischen Skandal.

Dass der belarussische Machthaber Migranten ins Land holt, um sie dann an die Grenze ziehen zu lassen, um damit wiederum die EU unter Druck zu setzen, ist an menschenverachtendem Zynismus kaum zu überbieten.

Dasselbe gilt für jene 33 Länder – darunter Russland und die Türkei –, die laut EU-Kommission Flüchtlinge per Flugzeug nach Belarus bringen sollen. Dieser Erpressungsversuch zeigt einmal mehr, wie notwendig der von Österreich seit Langem geforderte gemeinsame Schutz der EU-Außengrenzen ist.

Dabei geht es auch darum, Leid zu verhindern. Denn dieser Außengrenzschutz muss mit Hilfe vor Ort einhergehen. Damit kann es gelingen, Fluchtursachen einzudämmen. Das verhindert menschliche Dramen und kaltblütige Erpressungen nachhaltig.

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