„Jänner“-Vorbereitung zwischen Arbeiten, Hoffen und Bangen

Corona-Event-Schutzschirm hält die Motivation der Organisatoren hoch

Ob es nach zwei Jahren Pause endlich wieder spektakuläre Bilder von der auf Ende Februar verschobenen „Jännerrallye“ geben wird, hängt nicht nur vom Schneefall ab.
Ob es nach zwei Jahren Pause endlich wieder spektakuläre Bilder von der auf Ende Februar verschobenen „Jännerrallye“ geben wird, hängt nicht nur vom Schneefall ab. © vo/Illmer

Die Genehmigungen sind erledigt, manche Sonderprüfungen bereits aufgebaut, nächste Woche beginnt die Plakatkampagne und der Eventfolder geht in Druck — und dennoch hängt die 36. Jännerrallye, auf die nicht nur die Motorsportfans aus Oberösterreich sehnsüchtig warten, an seidenem Faden.

Ohne Fans wird abgesagt

Denn eines steht fest: Sollte sich an den aktuellen Corona-Vorgaben in Sachen Zuschauer (25 pro Fanzone sowie zugewiesene Sitzplätze in der Messehalle) bis zum neuen Termin von 25. bis 27. Februar nichts ändern, muss wie im Vorjahr abgesagt werden.

„Es wäre ein zu großer wirtschaftlicher Schaden. Wenn die Zuschauereinnahmen praktisch wegfallen, ist die Veranstaltung ein brutales Minusgeschäft, so dass es keinen Sinn macht“, erklärte Georg Höfer, Geschäftsführer der Jännerrallye Freistadt GmbH.

Kein Wunder, säumen doch normalerweise mehr als 100.000 Motorsport-Begeisterte die Strecke. Die Hoffnung hat Höfer aber noch nicht aufgegeben. „Die Chance ist nach wie vor da. Wir dürfen uns nicht beirren lassen.“

Die heftige Omikron-Welle und deren Entwicklung schweben allerdings derzeit wie ein Damoklesschwert über dem Traditions-Event. Stichtag ist der 14. Februar. Spätestens dann steht fest, wie die Corona-Verordnung aussieht, die zum Veranstaltungstermin gilt.

Kostenersatz als Motivation

Der Grund, warum sich die Organisatoren überhaupt an den Strohhalm möglicher Lockerungen klammern, ist der Event-Schutzschirm, den die Bundesregierung ins Leben gerufen hat. 90 Prozent der nicht stornierbaren Kosten würden dabei ersetzt werden, betonte Höfer. „Nur deshalb haben wir die Motivation nicht verloren.“ Rund 15.000 Euro wurden bisher ausgegeben, die kommenden Werbemaßnahmen und Drucksorten noch nicht eingerechnet.

Trotz der unsicheren Lage können übrigens online schon Tickets für das Spektakel gekauft werden — natürlich mit Geld-zurück-Garantie.

Von Tobias Hörtenhuber

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