Jeder Dritte ist im Job ständig erreichbar

Warnung vor gesundheitlicher Gefahr durch Kombination mit Home-Office

Im Home-Office können die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit schon mal verschwimmen.
Im Home-Office können die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit schon mal verschwimmen. © Fabio - stock.adobe.com

Mehr als jeder dritte Arbeitnehmer ist auch nach offiziellem Dienstschluss weiterhin zu jeder Zeit für seinen Chef, aber auch für seine Kollegen erreichbar.

Zu diesem Schluss kommt zumindest eine aktuelle Umfrage des Jobpartals Karriere.at. In der Studie gaben 37 Prozent von 3000 befragten Beschäftigten an, jederzeit erreichbar zu sein.

12 Prozent erklärten zudem, zumindest länger erreichbar zu sein, wenn viel zu tun ist. Nur ein Viertel macht zeitlichen Dienst nach Vorschrift.

Für Karriere.at-Geschäftsführer Georg Konjovic vor allem in Zeiten von Home-Office eine nicht ungefährliche Kombination. „Nächtliche Chat-Nachrichten, E-Mails am Wochenende – das coronabedingte Home-Office lässt die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit zunehmend verschwimmen“, macht er auf mögliche gesundheitliche Folgen aufmerksam.

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Er verweist auch auf das Europäische Parlament, das zu Beginn des Jahres ein Grundrecht für Arbeitnehmer einforderte, nicht rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen. Dadurch sollen negative Folgen wie Angstzuständen Depressionen und Burnout-Erkrankungen vermieden werden.

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