Jeder Fünfte beendete wegen Corona Ehrenamt

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Freiwilligenengagement waren in Österreich enorm. Jeder Fünfte beendete aufgrund der Pandemie ehrenamtlich durchgeführte Tätigkeiten.

Gründe dafür könnten die Corona-Einschränkungen sein, aufgrund derer weniger Zusammenkünfte, Übungen und Schulungen möglich waren.

Wer jedoch nicht hingeworfen hat, wurde sogar noch aktiver: Mehr als ein Drittel der Freiwilligen hat eine zusätzliche Tätigkeit übernommen, acht Prozent begannen ihr Engagement sogar erst während der Pandemie, 62 Prozent der Befragten wollen sich auch nach Corona weiter engagieren, so die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Marketinstitutes im Auftrag des Sozialministeriums und des Vereins für Freiwilligenmessen unter 1254 Ehrenamtlichen. Die höchste Zahl an Stunden wird demnach für Rettungs- und Krankentransporte aufgewendet.

Online-Plattform

Es habe sich während der Pandemie gezeigt, „dass verschiedene Online-Tools zur Unterstützung im Freiwilligensektor von großer Bedeutung sind“, hieß es seitens des Sozialministeriums, das mittels einer Online-Plattform Organisationen und Freiwilligen zukünftig „umfassende Vernetzungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten“ bieten will.

Das Pilotprojekt „Service- und Kompetenzstelle für Freiwilliges Engagement in Österreich“ wird mit 200.000 Euro gefördert.

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