Jennifer Grey: Out of the Corner: A Memoir

Kaum ein Satz aus dem Film-Klassiker „Dirty Dancing“ wird häufiger zitiert als der von Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze), als er sich endlich zu seiner Tanzschülerin und späteren Freundin Frances „Baby“ Houseman (Jennifer Grey) bekennt: „Mein Baby gehört zu mir.“

In der englischen Originalfassung lautet dieser Satz „Nobody puts Baby in a corner“ — auf Deutsch etwa: „Niemand stellt Baby in die Ecke“ — und ist ebenfalls in die Geschichte der Filmzitate eingegangen.

Genau diesen Satz hat sich Hauptdarstellerin Grey nun 35 Jahre nach der Premiere des Kultfilms für ihre Autobiografie ausgesucht: „Out of the Corner“ heißt das jüngst in den USA veröffentlichte Werk. Das Buch ist der Versuch eines Befreiungsschlags für Grey, die inzwischen 62 Jahre alt ist und deren Karriere nach dem vielversprechenden Auftakt nie richtig Fahrt aufnehmen konnte. „Nach ‚Dirty Dancing‘ war ich der Liebling Amerikas“, schreibt Grey.

Das Ergebnis zweier Nasen-Operationen ist für sie verheerend: Niemand erkennt sie mehr, noch nicht einmal Freunde und Bekannte und schon gar nicht die Paparazzi am roten Teppich. „In den Augen der Welt war ich nicht mehr ich“, schreibt Grey. Patrick Swayze wurde mit „Dirty Dancing“ zum Traummann einer ganzen Generation, sein Krebstod 2009 mit nur 57 Jahren weltweit beweint. „Ich wünschte, ich könnte ihm sagen, wie glücklich ich mich schätze, dass er der Johnny für mein Baby war“, schreibt Grey.

Jennifer Grey: „Out of the Corner“, Ballantine Books, 352 Seiten

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