JETZT dreht Parteibetrieb Ende Dezember zu

Die Partei JETZT, die den Wiedereinzug ins Parlament bei der Nationalratswahl nicht mehr geschafft hat, dreht ihren Betrieb Ende Dezember offiziell zu. Geschäftsführerin Herta Emmer bestätigte am Mittwoch gegenüber der APA einen entsprechenden Bericht der “Wiener Zeitung”. Demnach soll lediglich die Parteiakademie über finanzielle Mittel – und zwar in der Höhe von 1,4 Mio. Euro – verfügen.

Da JETZT nach dem Ausscheiden aus dem Nationalrat keine Parteienförderung erhält, habe man kaum mehr Geld übrig, so Emmer. Das heißt auch, dass sämtliche Mitarbeiter, sollten diese keine andere Beschäftigung finden, beim AMS angemeldet werden. Wie viele betroffen sind, konnte die JETZT-Geschäftsführerin nicht sagen. Im Klub sind es laut Wolfgang Zinggl rund 25 Personen, die ihre Arbeit verlieren. Es werde alles ordnungsgemäß abgewickelt, hieß es gegenüber der APA.

Offen ist, wie es mit der Akademie aussieht. Wie deren Geschäftsführer Till Hafner in der “Wiener Zeitung” sagte, seien bis vor wenigen Wochen noch ungefähr 1,4 Millionen Euro in den Kassen gewesen. Der aktuelle Betrag werde gerade durchgerechnet. Möglich ist, dass die Akademie – wie etwa beim Team Stronach – weitergeführt wird.

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