Jetzt endgültig Grünes Licht für Westring!

Bundesverwaltungsgericht wies Revision eines unterlegenen Bieters ab - Erste Fahrzeuge sollen 2023 über neue Donaubrücke fahren

LINZ — Jetzt kann den Bau des Linzer Westrings (A26) nichts mehr bremsen: Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision eines unterlegenen Bieters gegen die Vergabe des Projektes „Donaubrücke und Rampentunnel“ an ein österreichisch-italienisches Konsortium zum Preis von 133 Millionen Euro als nicht zulässig zurückgewiesen. „Ende gut alles gut. Das sind erfreuliche Nachrichten für die Pendler und die regionale Wirtschaft. Nach Jahren der Verfahrensverzögerungen sind jetzt alle rechtlichen Hürden überwunden und einem Baubeginn für diese so wichtige Straßenverbindung steht aus rechtlicher Sicht nichts mehr im Wege“, zeigen sich Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) erfreut.

Die Hauptbauarbeiten sollten am 15. Oktober beginnen. Ob die verlorene Zeit wieder hereingeholt werden kann, stand am Mittwoch noch nicht fest.

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Der Asfinag-Zeitplan sieht jedenfalls so aus:

2023: Verkehrsfreigabe für die Donaubrücke.

2028/29: Fertigstellung des Freinbergtunnels und eines Verkehrsknotens im Bereich des Hauptbahnhofes.

2031/32: Abschluss der Arbeiten für den Anschluss an die Mühlkreisautobahn (A7) mit einer Brücke über die Westbahn und damit des gesamten aktuell 4,7 Kilometer langen Westring-Projektes.