JKU baut „Zirkus des Wissens“

Neue Attraktion soll schon Volksschulkinder für die Wissenschaft begeistern

Rektor Meinhard Lukas, Alt-Rektor Richard Hagelauer und Architekt Maximilian Luger präsentierten gestern die Pläne für den „Zirkus des Wissens“ an der JKU (v. l.).
Rektor Meinhard Lukas, Alt-Rektor Richard Hagelauer und Architekt Maximilian Luger präsentierten gestern die Pläne für den „Zirkus des Wissens“ an der JKU (v. l.). © JKU

Eine neue Attraktion plant die Johannes Kepler Universität (JKU) auf dem Gelände von Schloss Auhof, in dem bereits jetzt die Leitung der Universität untergebracht ist. Die Pläne für den „Zirkus des Wissens“, der den Schlosshof an der Nordseite begrenzen wird, sind bereits weit gediehen und wurden gestern der Presse präsentiert.

Der Entwurf des Architektenduos Luger & Maul sieht einen betont schlichten, jedoch multifunktionalen Holzbau vor, dessen Bühne sowohl von innen wie von außen genützt werden kann. „Wir wollen damit auch Kindern einen attraktiven und spielerischen Zugang zur Wissenschaft bieten“, beschrieb Rektor Meinhard Lukas das Ziel des Zwei-Millionen-Euro-Projektes. Finanziert wird dieses übrigens von Alt-Rektor Richard Hagelauer aus gesparten Drittmitteln seiner Abteilung.

Die Welt werde sich in den Räumlichkeiten am Campus für bis zu 300 Besucher analog und digital präsentieren, Clowns, Artisten, Akrobaten und Schauspieler werden den Wissenschaftern der JKU dabei in Kooperationen unter die Arme greifen. Lukas schwebt zum Beispiel vor, Gleichgewicht anhand eines Seilakrobatik-Akts zu erklären. Auch die Bildungsdirektion sei an Bord. Es werde ein laufendes Programm geben und buchbare Formate für Schulen.

„Wir sehen einen Auftrag darüber hinaus als Bildungsinstitution“, sagte Lukas. Man wolle sich um Förderungen bemühen und Geld aus dem Uni-Budget einbringen. Das „sehr ambitionierte Ziel“ sei, mit dem Ars Electronica Festival, das erstmals auf dem Gelände der Universität stattfinden wird, im September 2020 den Betrieb im Zirkus zu starten, so der Rektor. Der Entwurf sei bereits mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt, betonte Architekt Maximilian Luger. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr beginnen. Bis zur Fertigstellung soll das Programm im „Zirkus des Wissens“ stehen.

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