John Fogerty: Fogerty’s Factory

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Um John Fogerty (75) war es lange sehr still. Und das, obwohl er mit seiner Band Creedence Clearwater Revival (CCR) im August 1969 zu den Zugpferden von „Woodstock Music & Art Fair“ gehörte und seither als eine der großen US-Rockikonen gilt.

Jetzt liefert der Gitarrist und Singer-Songwriter mit der berühmten Nebelhorn-Stimme ein äußerst sympathisches Lebenszeichen ab. Das Album „Fogerty’s Factory“ enthält zwar keine neuen Lieder, sondern bewährtes Material aus seiner glorreichen Zeit mit CCR („Have You Ever Seen The Rain“, „Bad Moon Rising“) und den Solojahren seit 1973, außerdem zwei Evergreens von Bill Withers („Lean On Me“) und Steve Goodman („City Of New Orleans“).

Der Clou: Die zwölf Aufnahmen sind eine reine Familiensache aus dem Corona-Lockdown der Fogertys. Dass Fogerty immer noch ein politischer Künstler ist, zeigt er mit seiner Version von „Lean On Me“, einem wichtigen afroamerikanischen Lied. Die 1967 gegründete Blues- und Countryrock-Band CCR war zeitweise fast so groß wie die Rolling Stones oder die Beatles.

Aber es gibt kein nennenswertes Fogerty-Spätwerk, also keine großen Lieder aus den vergangenen 20 Jahren. Der familiäre Zeitvertreib mit „Fogerty’s Factory“ bietet zwar wieder nichts Neues, tröstet mit seiner anheimelnden Warmherzigkeit aber immerhin ein wenig über dieses Manko hinweg.

Hörprobe:

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