Jugendliche in Ruprechtskirche entgingen Anschlag in Wien

Während des Terror-Anschlags am Abend des 2. November in der Wiener Innenstadt hat in der Ruprechtskirche ein – nicht öffentlicher – Jugendgottesdienst stattgefunden. Mehrere junge Gläubige hatten sich zu einem Gebetsabend versammelt und entgingen dem Attentäter, indem sie die Lichter löschten und das Eingangstor verschlossen. Entsprechende Informationen der APA bestätigte der Sprecher der Erzdiözese Wien, Michael Prüller, am Freitagnachmittag.

Der Attentäter war um 20.09 Uhr nur wenige Meter von der Kirche entfernt am Ruprechtsplatz erschossen worden, nachdem er vier Passanten getötet hatte. Aus Ermittlerkreisen hieß es dazu, man gehe davon aus, dass der schwerbewaffnete Mann in die Kirche wollte. Gesicherte Erkenntnisse dazu lagen dazu vorerst aber nicht vor.

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