FC Juniors OÖ: „Keine Zeit zum Hadern“

Im Nachtrag gegen Liefering wollen die Paschinger wieder punkten

Die Juniors (r./Tobias Lawal) stemmen sich gegen die Angriffe des FC Liefering. © GEPA pictures/Christian Moser

Am Dienstag (18.30 Uhr) startet der zweite Anlauf für das Match der Bundesliga-Kooperationsklubs in der 2. Fußball-Liga.

Aufgrund anhaltender Schneefälle musste die planmäßige Austragung zwischen dem FC Liefering (Red Bull Salzburg) und dem FC Juniors OÖ (LASK) am 19. März nach elf Minuten abgebrochen werden.

Die aktuelle Analyse des Tabellendritten musste Juniors-Trainer Andreas Wieland deshalb nur um das Match gegen Amstetten ergänzen. „Es wird sehr schwer, aber jeder nimmt gegen Red Bull gerne Punkte mit“, definierte der 37-Jährige die Zielsetzung.

Wie ein „Coin-Flip“

In Grödig treffen zwei Teams aufeinander die proaktiv gegen den Ball agieren sowie das direkte, vertikale Spiel in die Spitze umsetzen wollen. „Sie verfügen aber über andere Ressourcen was beispielsweise Transfers betrifft“, differenzierte der OÖ-Coach und verglich die Ungewissheit wer bei Liefering jetzt spielt oder nicht mit einem „Coin-Flip“, also einem Münzwurf.

Probleme klar aufgezeigt

Für die Juniors geht es darum die gute Ausgangslage für einen gesicherten Mittelfeldplatz nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge nicht zu verspielen. Die „stümperhafte“ 2:3-Niederlage gegen den FAC wurde analysiert, liegt den Paschingern aber noch etwas im Magen.

„45 Minuten reichen einfach nicht und das Zweikampfverhalten in der zweiten Halbzeit war nicht zweitligatauglich“, sprach Wieland die Probleme ganz klar an, aber die Juniors haben „eh keine Zeit zum Hadern“.

Kapitän fehlt dem jungen Team

Junge Teams haben oftmals Schwierigkeiten konstante Leistungen zu bringen und im Falle der Wieland-Elf kommt der Ausfall von Kapitän Sebastian Wimmer (Kreuzbandriss) erschwerend hinzu.

„Gerade nach der Halbzeitpause gegen den FAC hätte er uns sicher gutgetan aber so müssen halt andere in die Presche springen und ich baue darauf, dass wir wieder zurückschlagen werden“, sagte der Juniors-Trainer.

Von Daniel Gruber

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