Jury empfiehlt 20 Gedichtbände zum Welttag der Poesie

Am Sonntag (21. März) wird der von der UNESCO ausgerufene Welttag der Poesie gefeiert. In Deutschland haben aus diesem Anlass zehn Lyrikexpertinnen und -experten (darunter die österreichische Germanistin Daniela Strigl) aus den Neuerscheinungen des vergangenen Jahres 20 Gedichtbände ausgewählt, die sie begeistern und für besonders empfehlenswert halten. In kurzen Video-Lesungen auf werden die Bände vorgestellt.

Unter den zehn deutschsprachigen Gedichtbänden befindet sich auch H.C. Artmanns jüngst im Insel Verlag erschienene Auswahl „Übrig blieb ein moosgrüner Apfel“. Clemens J. Setz, der auch das Nachwort geschrieben hat, liest im Video das 1958 erschienene Gedicht „alanech fia dii“. Unter den zehn ins Deutsche übersetzten Gedichtbänden, die empfohlen werden, ist auch der im österreichischen Folio Verlag zweisprachig herausgegebene Band „Die Krankheit Wunder / La beatitudini della malattia“ der 1970 in Abtei / Badia (Italien) geborenen Lyrikerin Roberta Dapunt. Die Gedichte dieses Bandes kreisen um das Thema Demenz. Im Video liest die Autorin selbst.

Zu den weiteren Empfehlungen zählen u.a. Thomas Klings Werke in vier Bänden, „kommen sehen. Lobgesang“ der in Wien lebenden deutschen Lyrikerin und Übersetzerin Anja Utler, erschienen in der Edition Korrespondenzen, oder der bei Matthes & Seitz in Französisch und Deutsch erschienene Band „Le Soleil / Die Sonne“ des 1988 verstorbenen Franzosen Francis Ponge.

(S E R V I C E – )

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