KAC erkämpfte sich im EBEL-Finale gegen Caps den Matchpuck

Der KAC hat sich in der Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga den ersten Matchpuck erkämpft und kann am Mittwoch vor Heimpublikum den Meistertitel fixieren. Die Klagenfurter besiegten am Ostermontag die Vienna Capitals in Wien mit 2:0 (0:0,2:0,0:0) und gingen in der “best of seven”-Serie mit 3:2 in Führung. Es wäre der 31. Titel der Geschichte für die Rotjacken, der erste seit 2013.

Das erste Drittel verlief torlos, sowohl der KAC als auch die Vienna Capitals konnten je eine zweiminütige Powerplay-Möglichkeit nicht nützen. In der Anfangsphase des zweiten Abschnitts musste Johannes Bischofberger für zwei Minuten auf die Bank, auch dieses Powerplay für Wien verlief torlos und die 7.022 Zuschauer mussten weiter auf den ersten Treffer warten. Zu einer der besten Chancen kam anschließend der Wiener Alex Wall, der von Stock und Stange abgeprallte Puck verfehlte das Ziel. In der actionreichsten Phase der Partie zeichneten sich die beiden Torhüter mehrmals aus.

Nach einer Rauferei und einem Doppelausschluss, bei dem die Capitals erfolglos übertriebene Härte gefordert hatten und in Folge mit der Schiedsrichterentscheidung haderten, spielte sich der KAC innerhalb von rund zwei Minuten die entscheidenden Momente heraus. Stefan Geier marschierte solo durch und netzte zum 1:0 ein (31.), Thomas Hundertpfund legte mit dem 2:0 und seinem 100. Ligator nach (33.). Die Caps hatten ihre Konzentration verloren, wirkten ungeordnet. Caps-Coach David ‘Dave’ Cameron hatte in der Drittelpause mit dem Schiedsrichterteam viel zu diskutieren.

20 Minuten blieben den Wienern noch, die Partie zu drehen, aus einer erneuten Powerplay-Möglichkeit wurde aber kein Kapital geschlagen. Das Penalty-Killing und die Defensive des KAC funktionierten auch in der Schlussphase, als die Hausherren eine neuerliche Überzahl nicht nützen konnten und Torhüter J.P. Lamoureux längst heraußen hatten. Erstmals wurde damit ein Finalspiel dieser Serie nicht mit einem Ein-Tor-Unterschied entschieden.

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