Kaiser Franz Josef: III

Es wird wohl nicht so viele heimische Musiker geben, die im Bett von Freddie Mercury schlafen durften. Sham, dem Sänger und Gitarristen von Kaiser Franz Josef, wurde diese Ehre zuteil.

Die Wiener Rockband nahm in einem legendären Waliser Studio ihr neues Album „III“ auf und nächtigte dort auch einige Zeit. Der Frontmann bekam das Zimmer seines legendären Queen-Pendants zugewiesen. Waren die ersten beiden Alben der Österreicher noch in Eigenregie entstanden, legte die Plattenfirma dem Trio eine Liste an Produzenten zur möglichen Auswahl vor.

„Beim Namen Dalgety (u.a. Rammstein, Ghost, Anm.) dachten wir uns: ,Oh, cool, er hat mit Royal Blood gearbeitet — das ist die richtige Richtung. Dann hat er tatsächlich zugesagt“, erzählt Frontman Sham.
Den Track „Cactus“, den Sham als einen Schlüsselsong auf „III“ bezeichnet, veredelte der amerikanische Blues-Exzentriker Seasick Steve sowohl stimmlich, als auch mit einer seiner selbstgebauten Gitarrenkreationen.

Mit dem Tonträger zieht das Trio einen Strich, wie Sham betont. „Darum passt der Titel ,III’, weil wir damit die Vergangenheit von der Zukunft separieren. Das Album ist eine Fortsetzung, eine bessere Version des Vorgängers, auf den wir immer noch stolz sind. Aber für uns hat ein neues Zeitalter begonnen: Wir gehen auf die 30 zu, es hat sich vieles getan.“

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