Kampf gegen Schneemassen

Straßensperren sind weiter aufrecht — Probleme vor allem im Süden Oberösterreichs

GMUNDEN —Während im oö. Zentralraum der zuvor in Massen gefallene Schnee seit Sonntag wieder abschmilzt — zumindest vorübergehend — stöhnt der Süden des Landes noch weiter unter der prekären Schneelage. Straßensperren wegen drohender Lawinenabgänge sind aufrecht, etwa die Hallstätterseestraße (Koppenpass), die Hengstpassstraße in Rosenau, die Pyhrnpassstraße (Pyhrnpass) und die B145 Salzkammergutstraße (Pötschenpass und Ebensee).

Die Hotspots im Bezirk Gmunden sind zurzeit Gosau, Obertraun, Hallstatt und Bad Goisern, wo es gestern erneut abwechselnd regnete und schneite. Die Schneepflüge arbeiten dort seit Tagen an ihrer Kapazitätsgrenze. „Und nach der Sperre des Pötschenpasses haben wir jetzt eine weitere Verbindung weniger“, berichtet der Kommandant der FF Bad Goisern und stv. Abschnittskommandant Günter Rainer. Zumal auch Bahnstrecken gesperrt sind — von Stainach-Irdning gab es kein Weiterkommen auf der Schiene nach Steeg-Gosau.

Für Einsätze gerüstet

In den Gemeinden des Feuerwehrabschnittes stehen die Feuerwehrleute für Ernstfälle — etwa Dachräumarbeiten bereit, denn auch für die kommenden Tage werden wieder verstärkt Schneemengen von oben erwartet: „Wir arbeiten an einem Schicht- bzw. Bereitschaftsplan, um vor allem tagsüber genügend Leute für den Ernstfall zu haben“, so Rainer zum VOLKSBLATT.

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