Kantersieg nach Anlaufproblemen

2. Liga: Tabellenführer Ried fertigte Schlusslicht Kapfenberg mit 5:0 ab

Jefte Betancor (r./mit Manuel Kerhe) brachte die SV Ried nach Anlaufschwierigkeiten auf die Siegerstraße.
Jefte Betancor (r./mit Manuel Kerhe) brachte die SV Ried nach Anlaufschwierigkeiten auf die Siegerstraße. © Archivfoto: APA/Expa-Hackl

„Es war (nach der Niederlage ge beim GAK/Anm.) umso wichtiger, dass die Mannschaft eine Reaktion gezeigt hat“, freute sich Coach Gerald Baumgartner über einen klaren 5:0-Erfolg gegen Kapfenberg. Dabei hatte die SV Guntamatic Ried aber mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, in den ersten 15, 20 Minuten machten es die Steirer dem Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga mit ihrem Pressing schwer.

Doch danach dominierten die Oberösterreicher das Geschehen fast nach Belieben: „Wir mussten uns den Gegner erst herrichten und bespielen und haben am Anfang zu viele Standardsituationen zugelassen“, erläuterte Baumgartner. Das sah so aus: Nach den ersten beiden Chancen durch Acquah (22./Distanzschuss) und Ziegl (23./Kopfball) war es Jefte Betancor mit seinem elften Saisontreffer, der die Weichen auf Sieg stellte. Der Assist kam dabei wieder einmal von Stefan Nutz, der auch den zweiten Treffer der Rieder mit einer Flanke auf Grüll (37.) ideal vorbereitete. Auch beim 3:0 bediente Nutz Grüll, der seinen zehnten Saisontreffer unmittelbar nach der Pause erzielte (46.).

„Verdienter Sieg, sehr gute Leistung“

Damit war die Partie gelaufen, die Rieder konnten sich sogar den Luxus erlauben, einen Elfer (Wießmeier/62./ Stange) zu verschießen. Besser vom Punkt machte es wenig später Nutz, der souverän verwandelte (69.). Neben 16 Assists hält der Spielmacher nun auch bei vier Toren.

Den Schlusspunkt setzte schließlich der eingewechselte Gschweidl mit einem Traumschlenzer ins lange Eck (88.) nach Vorlage von Grüll. „Ein verdienter Sieg, eine sehr gute Leistung“, bilanzierte Baumgartner.

Damit kehrten die Innviertler sofort auf die Siegerstraße zurück, nach dem 16. Saisonsieg haben sie auf dem Weg zurück in die Bundesliga weiter alle Trümpfe in der Hand.

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