Karrieresprung für Philipp Öttl

Der „halbe Österreicher“ steigt 2019 von der Moto3 in die Moto2 auf

Boxengeflüster: Roland Korntner und Fotograf Manfred Binder durften gestern einen exklusiven Blick in die Box von Philipp Öttl werfen.
Boxengeflüster: Roland Korntner und Fotograf Manfred Binder durften gestern einen exklusiven Blick in die Box von Philipp Öttl werfen. © Manfred Binder

Von Roland Korntner

„Die Saison soll so laufen, dass ich nächstes Jahr Moto2 fahren kann“, hatte Philipp Öttl im Exklusiv-Interview mit dem VOLKSBLATT im März erklärt. Dieser Karrieresprung des bayrischen Piloten wird nun tatsächlich Realität. „Ich werde 2019 in die Moto2 aufsteigen“, bestätigte er mir am Donnerstag beim exklusiven Treffen in seiner Box in Spielberg. Für welches Team ließ er noch offen, das soll schon heute der Rennstall selbst verkünden. Fix ist nur, dass es nicht das Team von Papa Peter Öttl (Sudmetall Schedl GP Racing) sein wird, gemunkelt wird vom Tech3-KTM-Team.

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Abwarten! Die Gegenwart heißt ohnehin Moto3. Nach dem kleinen Durchhänger nach dem ersten WM-Laufsieg in Jerez („Das war wichtig, denn das schaffen nicht viele. Der Sieg steht auf meiner Visitenkarte) zeigte die Formkurve des 22-Jährigen zuletzt wieder nach oben: „Danach wollte ich es noch besser machen“, kennt Öttl die Ursache. Doch in Deutschland und Brünn (jeweils Achter) konnte der „halbe Österreicher“ wieder um die Spitzenplätze kämpfen. Und nun kommt Spielberg, wo er im Vorjahr Zweiter wurde. „Mein zweites Heimrennen, ich fühle mich hier richtig wohl.“