Katholische Kirche verschärft wegen Coronavirus Maßnahmen

Auch in katholischen Gottesdiensten gilt ab Freitag wieder eine Maskenpflicht – und zwar über die jüngste Vereinbarung mit dem Kultusministerium hinaus. Nicht nur in Regionen mit gehäuften Coronafällen muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden, sondern (fast) österreichweit. Nur Vorarlberg bleibt angesichts geringer Infektionen derzeit bei der Empfehlung.

Ab Freitag müssen Gläubige beim Betreten und Verlassen der Kirche sowie beim Verlassen ihres Platzes während der Messe eine Maske tragen, berichtete die Kathpess. Zudem mahnen alle Diözesen ausdrücklich das Einhalten des Ein-Meter-Abstand ein. Einige Diözesen empfehlen dafür die Markierung von Plätzen und Abständen etwa für den Kommuniongang.

In einigen Diözesen gibt es neben der Maskenpflicht beim Gottesdienst zusätzliche Maßnahmen und Empfehlungen für Gemeinden, wo vermehrt Personen aus Corona-Risikoländern an Gottesdiensten teilnehmen. Das können beispielsweise Tourismus- oder auch Wallfahrtsorte sein. Angesichts einer starken Zunahme an Corona-Fällen wurden Anfang Juli in der Diözese Linz strengere Maßnahmen erlassen.

Im Bereich der katholischen Kirche ist es in Österreich seit Ausbruch der Corona-Pandemie noch zu keiner Cluster-Bildung bei Neuinfektionen gekommen, wird in der Aussendung betont.

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