Kein Regen: Den heimischen Bauern drohen Schäden

Die lang andauernde Trockenheit macht die heimischen Bauern langsam nervös. Seit Anfang März ist im Norden und Süd-(Osten) nicht einmal die Hälfte des üblichen Regens gefallen, in fast allen Landesteilen gibt es ein großes Niederschlagsdefizit.

Die gepflanzten Gemüsesorten und Ackerpflanzen sowie Feldfrüchte benötigen dringend Niederschlag für das Wachstum.

Bei der Österreichischen Hagelversicherung – dem heimischen Agrar-Spezialversicherer – haben viele Bauern ihre Ernte gegen Schäden versichert. „Im Moment leiden sämtliche Ackerkulturen und das Grünland darunter. Es ist aber noch zu früh, um einen Schaden zu beziffern“, sagte Hagelversicherungssprecher Mario Winkler zur APA. Es brauche „jedenfalls einige intensive Regentage, um das Niederschlagsdefizit auszugleichen“.

Im Jahr 2019 war der April auch sehr trocken, der Mai dann hingegen überdurchschnittlich nass. Der kräftige Niederschlag rettete im vergangenen Jahr die Getreideernte.

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