Kein Run auf Skigebiet am Semmering am Dreikönigstag

Auf dem Semmering (Bezirk Neunkirchen) hat auch am Dreikönigstag kontinuierlicher Freizeitsportler-Zustrom geherrscht. Im Vergleich zu den Tagen davor habe sich der Andrang am Vormittag jedoch „in Grenzen“ gehalten, sagte Bürgermeister Hermann Doppelreiter (ÖVP) zur APA. Aufgrund der erhöhten Polizeipräsenz sei die Kommune aktuell „die bestbewachte Gemeinde in ganz Österreich“, befand der Ortschef.

Auch wegen der neuen Parkplatzsituation – ein nicht mehr genutzter Fahrstreifen der Landstraße auf steirischer Seite wurde blockiert, so dass keine Kfz mehr abgestellt werden können – würden sich die Autos nun anders verteilen. „Die Hochstraße füllt sich“, sagte Doppelreiter mittags. Dennoch habe man die Lage im Griff, verwies der Lokalpolitiker auf mehrere im Semmering-Gebiet eingesetzte Polizeistreifen aus Niederösterreich und der Steiermark.

Keine Probleme bereite das Aufkommen an Skifahrern und Snowboardern. Verkauft worden seien rund 65 Prozent der für Mittwoch verfügbaren Online-Tickets. Außerdem sei der Andrang von Rodlern und Spaziergängern überschaubar, führte der Bürgermeister aus. Als möglichen Grund nannte Doppelreiter den anhaltenden Schneefall, der kleinere Wintersportaktivitäten für viele Auswärtige nun quasi auch in der Nähe des eigenen Wohnorts möglich machen würde.

Generell verwies der Ortschef in Sachen Zustrom zum Wintersportgebiet auf eine sehr elastische Situation. „Jeder Tag ist anders. Auch in einer halben Stunde kann alles schon wieder ganz anders sein.“

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