Keine Gaudi, aber ein Spaß

TopTalent 2018: Julia Hametner geht mit Startnummer 8 ins Rennen

Von Roland Korntner

„Ich bin in den Radsport reingeboren“, grinste Julia Hametner beim Interviewtermin. Wen wundert’s, sind doch auch Papa Christian und der ältere Bruder Patrick aktiv. Im Fall von Julia war es zunächst (im Alter von sechs Jahren) das Mountainbiken, das zur Leidenschaft wurde, im Vorjahr fuhr sie dann schon zweigleisig. „Heuer bin ich dann ganz auf die Straße umgestiegen“, erzählte die 17-Jährige. „Im Mountainbike gibt es bei den Junioren nicht so viele Rennen und Starts im Ausland sind teuer“, so die Begründung. Der Freude am Sport sowie der Motivation tut das aber natürlich keinen Abbruch. Im Gegenteil: „Die Geschwindigkeiten sind höher und Windschattenfahren ist möglich. Es ist mehr Taktik dabei und Straßenrennen sind Teamsport“, nennt Hametner die Vorzüge.

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Ihre Stärken sieht sie im Sprint und am Berg, als größten Erfolg nennt sie unter anderem die Nominierung für den heurigen Nations Cup in den Niederlanden. Das ganz große Ziel sind die Olympischen Spiele: „Die sind für jeden Sportler ein Traum“, so Hametner. Doch Martina Ritter, Felix Großschartner oder Giro-Etappensieger Lukas Pöstlberger hätten gezeigt, dass man es „auch als Österreicher weit bringen kann“. Das große Vorbild heißt aber Peter Sagan: „Er ist super gut und super sympathisch!“ Und warum sollen unsere Leser für sie als TopTalent stimmen: „Ich trainiere für mein Talent, nehme den Sport sehr ernst, mache ihn nicht zur Gaudi, habe aber trotzdem Spaß.“

Mitmachen und gewinnen

Julia wird am Mittwoch auch auf Life Radio (11.40) vorgestellt. Liebe Leserinnen und Leser! Stimmen Sie mit und gewinnen Sie wertvolle Preise der VKB-Bank im Wert von 6500 Euro. Stimmzettel erhalten Sie täglich im VOLKSBLATT, in den Geschäftsstellen der VKB-Bank sowie bei Dach- und Fachverbänden. Voten können Sie ferner im Internet auf unserer Homepage unter www.toptalent.at.