„Keine Leichtfertigkeit aufkommen lassen“

Fußball-Präsident Leo Windtner warnte davor, Nordmazedonien zu unterschätzen

„Im Fußball muss man immer auf der Hut sein. Wir haben noch nichts erreicht, aber eine super Ausgangsposition“, erklärte ÖFB-Teamchef Franco Foda.

Denn bei fünf Punkten Vorsprung in der Gruppe G auf Slowenien und Israel reicht im Heimspiel gegen Nordmazedonien am Samstag in Wien oder dann am Dienstag in Lettland ein einziger Zähler, um die zehnte Qualifikation für eine Endrunde — bisher spielte Österreich bei sieben Welt- und zwei Europameisterschaften mit — endgültig unter Dach und Fach zu bringen.

Die größte Gefahr lauert im Kopf

Doch auch Präsident Leo Windtner hob den warnenden Zeigefinger: „Den einen Punkt müssen wir erst machen“, so der Oberösterreicher. Im Kopf lauere nämlich die größte Gefahr, wie Windtner ausführte. „Wir dürfen keine Leichtfertigkeit aufkommen lassen, sondern müssen mit vollem Ernst in dieses Spiel gehen.“ Er zeigte sich im Gespräch mit dem VOLKSBLATT aber überzeugt, dass genau das passiert: „Man kann erkennen, dass alle Spieler entschlossen und gewillt sind, jetzt das zu vollenden und den Sack zuzumachen, damit wir wirklich den Traum, die EURO-Bühne 2020 zu betreten, auch realisieren“, so Windtner.

Drei LASK-Teamspieler ein „schönes Zeichen“

Zudem stimme ihn optimistisch, dass „sehr viele Spieler in sehr guter Verfassung angereist sind.“ Darunter mit Alexander Schlager, Reinhold Ranftl und Thomas Goiginger auch drei Akteure des LASK. „Das gab’s zuletzt in den 1960ern und das ist ein schönes Zeichen für den oberösterreichischen Fußball.“

Windtners Fazit: „Es wird kein Spaziergang, denn Nordmazedonien hat Slowenien geschlagen und auch Polen lange Zeit das Leben schwer gemacht hat. Aber wenn wir die volle Stärke und das volle Können auf den Platz bringen, müsste es gelingen.“

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