Keine Überraschung an Zapfsäule

Wer sich über Spritpreise und Verbrauch informiert, kann Geld sparen

Tanken

Die aktuellen Ereignisse in Saudi-Arabien, wo wie berichtet zwei Öl-Anlagen nach Drohnenangriffen brennen, lassen hierzulande auch gleich die Sorgen um die Spritpreise wieder wachsen.

Zwar ist man gegen Verteuerungen der Benzin- und Dieselkosten relativ machtlos, aber es gibt dennoch Möglichkeiten, wie man sich beim Tanken etwas sparen kann. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zählt das Alpenland europaweit ohnehin zu den Billigtank-Ländern, bei unseren Nachbarn in Deutschland, Italien und der Schweiz müssen die Autofahrer schon tiefer in die Tasche greifen, wenn sie volltanken wollen. In Österreich sind die Spritpreise tendenziell im Osten niedriger als im Westen.

Die beste Vorbeugung gegen teures Tanken ist und bleibt Information: Das Wissen, wo und wann man den Autotank günstig befüllen kann, findet man hier www.spritpreisrechner.at

Auch beim Fahren kann man sparen, wenn man ein paar Verhaltensweisen beherzigt:

  • Beim Fahren jeweils in den höchstmöglichen Gang schalten: Ersparnis bis 15 Prozent.
  • Niedertourig fahren: Ein Auto braucht bei 60 km/h im 2. Gang 10 Liter, im 3. Gang 6,6 und im 4. Gang 4,8 Liter.
  • Vorausschauend fahren: Fuß vom Gas, statt bremsen und beschleunigen.
  • Richtiger Reifendruck: ein halbes Bar weniger und der damit höhere Rollwiderstand kann den Verbrauch um fünf Prozent erhöhen.
  • Kurzstrecken vermeiden: Ein Mittelklassewagen verbraucht nach dem Start 30 bis 40 Liter auf 100 km, nach einem Kilometer 20 l/100 km. Nach vier Kilometer hat der Motor optimalen Verbrauch.

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