Keine Winterreifen – keine Chance bei der Versicherung

Laut Reifen-Experte Sven Dittmann von Nokian Tyres ergibt es Sinn, als Faustregel auf jeden Fall im Zeitraum zwischen Oktober und Ostern auf Winterreifen zu setzen.

„Bei Temperaturen unter sieben Grad und winterlichen Straßenverhältnissen funktionieren Winterreifen am besten und geben vor allem auch Sicherheit“, begründet er.

Zudem gilt: „Wer im Winter mit der falschen Bereifung unterwegs ist, erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines Verkehrsunfalls, sondern nimmt auch ein finanzielles Risiko auf sich“, sagt auch John-Paul Pieper, Geschäftsführer der Online-Versicherers Nexible.

Denn im Falle eines vom Versicherungsnehmer verursachten Schadens ist die Haftpflichtversicherung zwar zur Leistung gegenüber dem Unfallgegner verpflichtet, wurden jedoch gesetzliche Bestimmungen missachtet, kann sich die Versicherung schadlos halten und Geld zurückfordern.

Dittmann und Pieper empfehlen: Auf die Reifenqualität achten und sich gegebenenfalls beim Fachhandel beraten lassen. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt in Österreich vier Millimeter.

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